Dienstag, 19. August 2014

Pizza vom Grill mit Pizzastein - lohnt sich das?

Wir haben einen Gasgrill, also muss ein Pizzatein her. Heute kam er an. Ich war ja so gespannt, würde er halten, was er verspricht... herrlich krosse Pizza? Oder ist ein Pizzastein nur unnötige Spielerei?

Nacht einigen Recherchen hatte ich mich für den Pizzastein der Firma VESUVO  entschieden.  Genau wie der Pizzastein von Weber besteht er aus Cordierit und hat eine Dicke von 15 mm. Die Größe beträgt 30x38 cm und passt damit auf den WEBER  Q220 Gasgrill und auch in dem Backofen. Toll ist, das eine Pizzaschaufel  ebenfalls zu dem Set gehört, denn ohne bekommt man die Pizza ja nicht auf den Stein.


Ich habe folgenden Teig gemacht der 4 Pizzen ergibt:

500 Gr. Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Salz
1 TL Zucker
3 EL Olivenöl
320 ml Wasser

  • Alle Zutaten mischen und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig sich gut löst noch einige Minuten mit der Hand durchkneten. Dann in eine Schüssel legen und mit einem sauberen Handtuch abdecken. Bei Zimmertemperatur ca. eine Stunden gehen lassen.
  • Den Teig in 4 Stücke Teilen und mit den Händen zu Kugeln schleifen (formen).


Schnelle, kaltgerührte Tomatensauce:

400 ml passierte Tomaten
1 gepresste Knoblauchzehe
1 TL Oregano
Salz, Pfeffer, eine Priese Zucker
1 EL Olivenöl
  • Alle Zutaten vermischen.

Belag

Wichtig ist, dass zuerst die Tomatensauce auf den Teig kommt, darauf der Käse und dann der weitere Belag,  wie Gemüse Salami etc. Sie sollen nicht vom Käse überdeckt werden, schließlich will ich ja sehen, was für eine Pizza ich esse.

Da die Pizza von der Pizzaschaufel auf den heißen Stein befördert werden muss, da der Belag auch nicht zu dick sein, weniger ist hier mehr, sonst rutscht die Pizza nicht mehr von der Schaufel.

Da der Grill ja sowieso angemacht werden muss, habe ich heute für den Belag zunächst eine kleine Zucchini und einige Champions gegrillt und beiseite gestellt.


Damit es los gehen kann, wird der Pizzastein auf dem Grill bei geschlossenem Deckel mind. 20 Minuten bei höchster Hitze erhitzt.

Inzwischen kann mit der ersten Pizza begonnen werden. Damit die Pizza überhaupt von der Schaufel herunter "rutscht" muss diese gut mit Mehl bestäubt werden. Ich habe den Teig nicht direkt auf der Schaufel ausgerollt sondern auf einem Stück Backpapier und mithilfe dessen auf die Schaufel umgestülpt.  Das ist besser, denn direkt auf der Schaufel ausgerollt klebt der Teig schnell fest... Nun zügig den Belag daraufgeben und ab auf den Grill.

Mit einem beherzten Ruck die Pizza von der Schaufel auf den Stein rutschen lassen. Bei der ersten Pizza hat es sofort geklappt, die zweite Pizza wollte nicht runter und ist mir verrutscht... es bedarf schon etwas Übung!

Nun den Deckel schließen und warten...

...und noch ein bisschen warten!

... und fertig!  Wir fanden sie alle richtig Klasse!!! Der Teig hat richtig schöne Blasen geworfen, wie man das aus einer guten Pizzeria kennt.

Fazit: die Anschaffung hat sich super gelohnt, wir sind begeistert! Und mit etwas Übung hinsichtlich der Garzeit, Teigdicke und dem Handeling werden die Pizzen auch noch etwas schöner werden ;-)
Ich habe übrigens vorher schon Pizza direkt auf dem Grillrost und auch in einem normalen Pizzablech gebacken. Beides hat funktioniert nur verbrennt der Boden sehr schnell bzw. wird die Pizza Stein hart. Das Ergebnis mit dem Pizzastein ist deutlich besser! Und es hat Spaß gemacht...


Ergänzung am 27.08. 2014
Ja, mit der Zeit gelingt die Pizza immer besser!!!!  Der absolute Hammer!!!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Schön, dass du auf meinen Blog gefunden hast, ich freue mich über deinen Kommentar!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...