Freitag, 20. März 2015

Endlich Frühling - endlich Bärlauch

Endlich Frühling! Und was ist in unseren Breitengraden das erste frische Kraut, was sprießt? Der Bärlauch. Auch ich mag das beliebte Wildgemüse mit seinem herzhaften knoblauchartigen Geschmack und Ernte ihn regelmäßig. Allerdings darf man Bärlauch nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlose verwechseln, die sind giftig. Bärlauch hat einen hohen Gahalt an Vitamin C, Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Mangan. Nicht umsonsthaben kultivierten bereits die Römer Bärlauch als Heilpflanze.

Bärlauch kann roh, gehackt in vielfacher Weise verwendet werden: als Bärlauchbutter, in Frischkäse oder Quark, in Suppen, oder an Olivenöl geschwenkter Pasta, dazu braucht man kein Rezept. Als Frischkräutersauce konserviere ich mir meinen Jahresvorrat, das geht ganz einfach...

Man kann sich natürlich auch ein Rezept für das italienische "Pesto Genovese" (Basilikum, Pinienkerne Parmesan und Salz) als Vorbild nehmen und das Basilikum durch Bärlauch ersetzen. Das ist lecker und habe ich auch schon gemacht. Ich bin jedoch dazu übergegangen eine reine Frischkräutersauce aus Bärlauch, nativem Olivenöl und Salz  herzustellen. Damit konserviere ich mir den Bärlauch und kann ihn zu allen möglichen Gerichten verwenden. Nach dem Öffnen mit Öl bedeckt und  gekühlt gelagert, ist jedes Glas noch Monatelang haltbar.

Zutaten
Bärlauch
bestes natives Ölivenöl (ich verwende ein mildes Öl aus Sitia/Kreta)
grobes Meersalz

Bärlauch hacken und mit Öl und Salz in einemMixer zu einer pastösen Sauce verarbeiten. In saubere Gläser geben, mit Öl auffüllen und gut verschließen.


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